Posts mit dem Label Agrotourismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Agrotourismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 15. August 2013

STELLA OROBICA, LOMBARDEI


Stella Orobica ist ein landwirtschaftlicher Betrieb und ein Agrartourismus in den Bergen. Die Umwelt, lokale Traditionen und Handarbeit liegen den Betreibern besonders am Herzen. Es ist ein junges und dynamisches Unternehmen, das ein altes und ursprüngliches Gewerbe betreibt. 





Es lässt die Besucher einen typischen Lebensstil, naturbelassene Geschmäcker und Gerüche, die in der heutigen Gesellschaft immer seltener zu finden ist, nachempfinden. Der Betrieb liegt in Valtellina und wird von einer Familie betrieben, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legt. 













Jedes Familienmitglied spielt eine besondere Rolle: Flavio ist der Hausherr, seine Frau Elisabeth ist für die häuslichen Tätigkeiten zuständig, der Sohn Luca ist Käseexperte und hat sich alle Geheimnisse der Herstellung selbst beigebracht, der Sohn Giuliano hat unterschiedliche Projekte auf den Feldern des Betriebs verwirklicht. In dem hauseigenen Garten, der mit viel Liebe von Experten bewirtschaftet wird, wird ein Großteil des Gemüses für das eigene Restaurant angebaut. Bei besonders hohem Ertrag, wird der Überschuss ,wie in Omas Zeiten, in Gläsern eingelegt. Dasselbe gilt für das Obst, das je nach Jahreszeit auch in der freien Natur gesammelt wird.



Seit einiger Zeit baut die Familie Mais für die Polentaherstellung an, in naher Zukunft soll zusätzlich Getreide angebaut werden. Gemeinsam mit anderen lokalen Betreiben gelingt es dem Agrartourismus den Garten zu bewirtschaften und eine hohe und biologische Qualität zu erzielen.



Täglich arbeitet der Betrieb daran, die Umwelt, die Umgebung und Biodiversität zu schützen und zu verbessern.


Freitag, 1. März 2013

CORTE CESON, VENETIEN


Im Jahr 2002 habe ich mich dazu entschlossen, diesen einzigartigen Ort, den ich so wunderschön und magisch finde und der mir Ruhe und Energie verleiht, zu sanieren und in einen Agrartourismus umzuwandeln und ihm so neues Leben einzuhauchen.



Es ist ein Ort, der reich an Geschichte ist: bereits in der Jungsteinzeit (4000-4500 v. Chr) war das Gebiet bewohnt, später kamen die Römer und Benediktiner und irgendwann wir.
Der Hof liegt direkt an der berühmten „Via Claudia Augusta“, die auch heute noch von vielen zu Fuß oder mit dem Fahrrad begangen wird.


Das Haus am Wasser war ein Benediktinerkloser, direkt über dem  Fluß Tione errichtet, dessen Kraft die Klosterbrüder nutzten um Reis zu mahlen. Später wurde der Ort zu einem Industriezentrum zur Erzeugung elektrischer Energie und in jüngerer Vergangenheit zu einer Molkerei.
Bei der Sanierung des Gebäudes haben wir versucht dessen Geschichte hervorzuheben, außerdem  bietet ein Fußboden aus Glas die Möglichkeit den Wasserlauf des Flusses, der Ruhe, Energie und Wohlgefühl ausstrahlt, zu bewundern.



Wir finden dieses Bemühen um eine angenehme Atmosphäre auch in der Zimmergestaltung wieder: sie verkörpern die die Elemente des Lebens – Luft, Wasser, Erde und Feuer.







Die Energie versuchen wir in Einklang mit der Natur zu gewinnen: wir nutzen die Energie des Wasser und die Kraft der Sonne (durch Solarthermie, Solarzellen...).
Nur wenige Meter von der Unterkunft entfernt, kann man eine 1000 Jahre alte Kirche, die der heiligen Jungfrau geweiht  ist, besuchen. 



Trotz unsere ruhigen Lage auf dem Land, sind die Städte Mantova, Verona, der Gardasee und andere Orte von geschichtlichem und kulturellem Interessen, leicht zu erreichen.

Dienstag, 5. Februar 2013

SIRIGNANO WINE RESORT, SIZILIEN



Der Agrartourismus „Sirignano Wine Resort“ befindet sich im Herzen des Landguts der Familie Marchesi de Gregorio, im Flusstal des Belice. 



Den Namen verdankt der Agrartourismus dem sogenannten „Baglio di Sirignano“, einer für das ehemals feudal geprägte Sizilien typischen Bauart, bestehend aus einem Bauernhof mit weitläufigem Innenhof, indem sowohl der Landbesitzer als auch die dort arbeitenden Bauern lebten.

Früher einmal war der Hof Teil eines befestigten Städtchen mit Herrenhaus, Kirche, Schule und Bauernhäusern. Nach dem schrecklichen Erdbeben im Jahre 1968 wurde das Gebiet dann verlassen und es blieben nur Carabinieri zurück, die das Landgut der Familie bis 1978 überwachten. 



In diesem Kontext bewirtschaftete die Familie Weinberge und Olivenhaine: heute wird das Unternehmen von Massimo geleitet, der mit großer Sorgfalt die gesamte Produktion überwacht und dank dessen das Unternehmen seit 2000 nach Methoden der ökologischen Landwirtschaft anbaut.


Besonders stolz ist die Familie auf den im 19 Jahrhundert entstandenen Weinkeller. Er befindet sich im Untergeschoss des „Baglio“ . Hier herrschen, dank des umliegenden Waldes und der Ausrichtung gen Norden, ideale klimatische Bedingungen um die Weine (DOC, IGT) einzulagern.



Seit ein paar Jahren werden in den anliegenden Bauernhäusern komfortable Zimmer vermietet und in dem zum Hof gehörenden Restaurant kann man lecker speisen!