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Dienstag, 27. August 2013

ALLE GENZIANE, FRIAUL-JULISCH VENETIEN

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Seit meiner frühen Kindheit habe ich eine große Leidenschaft für Tiere und deren Aufzucht. Da diese Leidenschaft kein sicheres und dauerhaftes Einkommen für mich und meine Familie garantieren konnte, beschloss ich, einen schon lange von mir gehegten Traum zu verwirklichen und einer zweiten Passion, dem Kochen, nachzugehen: Ich habe einen Agrartourismus in der Gegend, aus der ich komme, gegründet und einen kleinen Laden, in dem wir unsere eigenen Wurstwaren verkaufen, eröffnet.



Selbstverständlich wurden wir bei unserem Vorhaben mit einigen Problemen konfrontiert: bei der Sanierung des Gebäudes, einer kleinen Alm, mussten wir beispielsweise an alternative Lösungen für Strom, fließend Wasser und Wärmegewinnung denken. Da das Gebäude nicht an die kommunalen Wasserleitungen angeschlossen ist, haben wir große Wassertanks gekauft und an den Stellen, an denen Wasser benötigt wird, in die Erde eingesetzt. 



Ein österreichischer Holzheizkessel sorgt für Warmwasser und versorgt die Heizungen in den Wohnräumen, ein Holzofen sorgt für die nötige Wärme im Speisesaal und dank der fleißigen Arbeiter des Stromversorgers Enel, wurde das Stromnetz bis zu unserem Agrartourismus, der in den Bergen liegt, erweitert.



Mein Sohn bereitet in der eigenen Metzgerei köstliche Wurstwaren nach alten, lokalen Rezepten zu und meine Tochter hilft mir bei den Arbeiten in der Küche und beim Empfang unsere Gäste, die unsere Gerichte kosten und sich bei uns erholen können.



Ich wünsche mir für die Zukunft, meine Familie und meine Tätigkeit weiterhin so „blühend“ zu sehen und in Harmonie mit den Werten und Prinzipien, die mich auszeichnen: Zielstrebigkeit, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit.

Donnerstag, 30. Mai 2013

LA FOCE, CHIANCIANO TERME, TOSKANA


Das Val d'Orcia macht einen großartigen Eindruck auf den Touristen, der von Chianciano kommend auf der Via Cassia Richtung Süden fährt. 





Der Reisende gelangt an die Spitze eines Passes, von wo aus er auf das weite Tal La Foce blicken kann. Der Ausblick, den man von hieraus genießt, ist ganz anders im Vergleich zu anderen Orten der Toskana. Im Hintergrund erhebt sich ein erloschener Vulkan, der Monte Amiata, der das ganze Tal beherrscht.




In den 1920er Jahren kam die Familie Origo ins Tal: Antonio war ein italienischer Adeliger aus Florenz und seine Frau Iris eine anglo-amerikanische Schriftstellerin. Die Familie wollte das Tal aufbauen und erarbeitet hierfür ein Entwicklungsprojekt, das aus verschiedenen Maßnahmen bestand: die Einführung einer 8-jährigen Fruchtfolge, die Errichtung dauerhafter Dämme an den Lehmhügeln, um Erosion zu verhindern, die Erweiterung des Ackerlands, Wiederaufbau des bereits existierenden Bauernhofs, Pflanzung von Weinstöcken und Olivenbäumen, Vergrößerung des Viehbestands und das Anlegen neuer Weideflächen, Bau neuer Wege und Straßen, Verhinderung weiterer Abholzung, Bildungsförderung und Bereitstellung medizinischer Versorgung. 




Nach dem Tod von Antonio und seiner Ehefrau Iris, haben die Töchter der Beiden, Benedetta und Donata, das Vermögen geerbt: Sie haben den alten verlassenen Bauernhof renoviert und in ein ausgezeichnetes Ferienhaus umgebaut. 





In den letzten Jahren haben fünf Gemeinden des Tals sich bereit erklärt, einen Park zu realisieren, der das Tal in seinem jetzigen Zustand erhalten und den Bau von Autobahnen, Fabriken, neuer Gebäude sowie die Zerstörung des crete zur Ackerlandgewinnung verhindern soll. 






Im Juli gibt es im Tal das Kammermusikfestival, die Veranstaltung „Incontri in Terra di Siena“ und andere Kulturveranstaltungen finden über das Jahr verteilt statt. Der Garten ist für Gäste geöffnet. 


Jedes Jahr zieht La Foce Tausende Touristen aus der ganzen Welt an.





Montag, 25. März 2013

TERRE DI TRAIANO, APULIEN



Das Projekt “Terre di Traiano” - ein landwirtschaftliches und umweltfreundliches Unternehmen, das aus der Idee heraus entstand, von dem Land von Andria und seiner Geschichte zu erzählen mittels der Geschichte einer großen, ursprünglichen Familie des Ortes, die aber auch  zwischen Neapel und Rom herangewachsen ist, die Spagnoletti-Zeuli Familie, die heute die achte Generation erreicht hat.



Ende des 18. Jahrhunderts, waren Verwalter des Herzogs von Carafa von Andria schon im Besitz von großen ,brachliegenden Ländereien entlang der Straße Traiana.
Es sind Ländereien, die schon seit Jahrhunderten für die Weide vorgesehen waren. Tausende Transhumanen zogen hier mit ihren Herden vorbei, kommend von der “dogana delle pecore” von Foggia, eine aragonesische Zollbehörde, die die Verteilung der Weideflächen, wie auch die Viehbewegungen kontrollierte.



Auf dem Weg zu den Schafställen oder Plätzen, die in Andria vermietet wurden, ist Posta Torre von Bocca ein Beispiel -, das im Besitz der Spagnoletti Zeuli Familie gewesen ist.
Diese Ländereien wurden von den nachfolgenden Generationen im Verlauf des 19. Jahrhunderts vergrößert und verwandelt in Olivenhaine, Weinberge und Mandelfelder.
Mit der Vereinigung Italiens 1861 erweiterte sich der Besitz um Gutshöfe mit angebauter Kapelle, Pferdeställe, Getreide- und Warenspeicher. Der größte Besitz, im Stadtbezirk der Torre di Bocca, auch mit großen Wasserzisternen.



In der Zeit zwischen den zwei Kriegen wurden die Schuppen der Kutschen und die Pferdeställe in eine moderne, mechanische Ölmühle  für die Produktion des Öls verwandelt, ebenso wurde die Kantine mit modernen Gerätschaften ausgestattet. Man schafft es so die Krise der 30 er Jahre zu überstehen.
In der Nachkriegsei erweiterte die folgende Generation der Geschwister Ascanio und Maria Teresa Spagnoletti Zeuli die Installierung der Brunnen, um die 140 Hektar des Landguts zu bewässern.
Im Jahr 2004 begann die jetzige Generation mit dem Agrotourismus; um die Produktion zu qualifizieren wurde die biologische Produktion eingeführt.



Gleich nachdem die Region Apulien 2008 die didaktischen Gutshöfe ordnete, ist die “Terre di Traiano” unter den Ersten im Register. Unter den Erneuerungen wurden auch Solarzellen installiert, die perfekt in die bereits existierenden Decken des Gutshofes integriert werden konnten: Die hier gewonnene Energie wird vor Ort umgewandelt und für den Bedarf des Betriebs verwendet. Der Garten und die Felder werden ohne zusätzliche Kosten bewässert. Die Gastronomie verwendet seither Bio- Produkte ohne lange Anfahrtswege, direkt aus dieser Region.



Für diese Aspekte wurde der Gutshof “ Terre di Traiano” in diversen Zeitschriften für Ferien, Wohlbefinden, die Gastronomie und Architektur, ausgezeichnet.
Ort und Datum Stempel und Unterschrift
Andria, 24 Febbraio 2013 Rapp.te Torre di Bocca Sas
Ascanio Spagnoletti Zeuli

Freitag, 1. März 2013

MASSERIA RUOTOLO, APULIEN


MASSERIA RUOTOLO: eine Reise in die magische Region „Murgia“

Die „Masseria Ruótolo“ ist ein agrartursitischer Bauernhof. Er ist ein Urlaubsziel in direktem Kontakt mit der Natur, inmitten von Eichenwäldern in der Region „Murgia“ in Apulien.


Der Familienbetrieb von Antonella, Luciano und Marcella ist eng verknüpft mit den lokalen kulinarischen Traditionen, im Respekt für die Natur und der Erhaltung bäuerlicher Kulturen und der Weidewirtschaft in Murgia.



Gastfreundschaft und ein angenehmer Aufenthalt sind den Anbietern wichtig: in dem Bauernhof des 19. Jahrhunderts und einem sogenannten „Lamia“ (typisch pugliesisches Haus) aus dem 18. Jahrhundert, vermieten sie neu sanierte Zimmer und Apartments mit allen Komforts.



Die verschiedenen Tourismusarten, die angeboten werden, haben alle das Ziel, die Umwelt in all seinen Facetten – Natur, Kultur, Tradition und Landschaft -  wertzuschätzen:
         der „Lerntourismus“ wurde unter dem Motto „vor Ort lernen“ für Schulen entwickelt und möchte mit spielerischen Aktivitäten den Kindern etwas beibringen

         der Ökotourismus bietet Höhlenwanderungen, Vogelschauen und Wanderungen in der Natur
         Der Kulturtourismus bietet Führungen zum Thema Architektur und Geschichte, Höhlenwanderungen und vieles mehr
         der Önogastronimie-Tourismus hebt die wertvollen gastronomischen Traditionen der Region hervor
         Der „soziale“ Tourismus ist an Gäste mit besonderen Bedürfnissen gerichtet und stellt besonders ausgestattete Räumlichkeiten zur Verfügung

CORTE CESON, VENETIEN


Im Jahr 2002 habe ich mich dazu entschlossen, diesen einzigartigen Ort, den ich so wunderschön und magisch finde und der mir Ruhe und Energie verleiht, zu sanieren und in einen Agrartourismus umzuwandeln und ihm so neues Leben einzuhauchen.



Es ist ein Ort, der reich an Geschichte ist: bereits in der Jungsteinzeit (4000-4500 v. Chr) war das Gebiet bewohnt, später kamen die Römer und Benediktiner und irgendwann wir.
Der Hof liegt direkt an der berühmten „Via Claudia Augusta“, die auch heute noch von vielen zu Fuß oder mit dem Fahrrad begangen wird.


Das Haus am Wasser war ein Benediktinerkloser, direkt über dem  Fluß Tione errichtet, dessen Kraft die Klosterbrüder nutzten um Reis zu mahlen. Später wurde der Ort zu einem Industriezentrum zur Erzeugung elektrischer Energie und in jüngerer Vergangenheit zu einer Molkerei.
Bei der Sanierung des Gebäudes haben wir versucht dessen Geschichte hervorzuheben, außerdem  bietet ein Fußboden aus Glas die Möglichkeit den Wasserlauf des Flusses, der Ruhe, Energie und Wohlgefühl ausstrahlt, zu bewundern.



Wir finden dieses Bemühen um eine angenehme Atmosphäre auch in der Zimmergestaltung wieder: sie verkörpern die die Elemente des Lebens – Luft, Wasser, Erde und Feuer.







Die Energie versuchen wir in Einklang mit der Natur zu gewinnen: wir nutzen die Energie des Wasser und die Kraft der Sonne (durch Solarthermie, Solarzellen...).
Nur wenige Meter von der Unterkunft entfernt, kann man eine 1000 Jahre alte Kirche, die der heiligen Jungfrau geweiht  ist, besuchen. 



Trotz unsere ruhigen Lage auf dem Land, sind die Städte Mantova, Verona, der Gardasee und andere Orte von geschichtlichem und kulturellem Interessen, leicht zu erreichen.

Sonntag, 24. Februar 2013

GIARDINI DI EIDOS, KAMPANIEN


„I Giardini di Èidos“ ist ein argraturistischer Komplex, gelegen in den grünen Hügeln der Gemeinde S. Agata de' Goti, einer Stadt mit hohem historisch-architektonischem und landschaftlichem Wert in der Provinz Benevento. 



Der Komplex wurde von der Sinèidos S.r.l., die 2004 gegründet wurde um die Projekte der Umweltorganisation Èidos Onlus der Stadt Acerra zu unterstützen, verwirklicht. Das Projekt „Giardini di Èidos“ stellt den ersten Schritt in einer Reihe von Projekten dar, die in Einklang mit dem Gebiet, zur Entwicklung der Landschaftsqualität beitragen sollen.



Begonnen hat alles mit der Wiederinstandsetzung eines baufälligen Bauernhofes, zudem ungefähr 10.000 qm vernachlässigtes Land gehörten. Der Komplex wurde saniert, aufgewertet und in seine ursprüngliche Funktion – dem Kultivieren der autochthonen Weinreben Aglianico und Falanghina sowie der Olivenölherstellung – zurückgeführt. 



Ein kleiner Beitrag zur landschaftlichen Wiederaufwertung und Wertsteigerung des Gebiets, der bereits durch andere Projekte in Gang gesetzt wurde. Ziel ist es, die Entwicklung des ländlichen Raums durch Anpassung und Entwicklung nachhaltiger Landwirtschaft, Diversifizierung, Verbesserung ökologischer Funktionen , Förderung der Kultur und des Tourismus zu fördern.



Wir bieten nicht nur gutes Essen, Unterkunft und Entspannung; das was wir anbieten ist eine kleine Revolution der Auffassung des Menschen und des Ökosystems an dem er Teil hat.


Mittwoch, 16. Januar 2013

AGRITURISMO LA CERRA , LA CERRA TEMPIO PAUSANIA (SS), SARDINIEN


Meine Familie hat 1982 einen sogenannten Stazzo gekauft. Das sind für die Region Gallura in Sardinien typische Bauernhöfe, die sich ursprünglich komplett selbst versorgt haben.





Ich muss zugeben, dass die ersten Jahre nicht immer leicht waren. Dank der Hilfe unserer Nachbarn, die uns in die Geheimnisse Sardiniens eingeführt haben, ist es uns gelungen, den Hof ertragbringend zu gestalten.



Der Stazzo war seit einigen Jahren verlassen und verwildert, ohne fließend Wasser und Elektrizität.  Das Haus hatte kein Dach mehr, der Großteil der Felder war von Unkraut überwuchert. 



Die ersten 20 Jahre bedeuteten harte Arbeit für uns: wir haben das Haus restauriert, die Felder und den Garten wieder hergerichtet, haben nach Grundwasser gesucht und einen Stall für unsere Rinder gebaut, die wir wie in Sardinien üblich, auf freiem Feld grasen lassen.



Im Jahr 2001 haben wir mit Hilfe finanzieller Unterstützung der EU für die Entwicklung des ländlichen Raumes eine kleine Pension mit 5 Zimmern gebaut, die zu den bereits bestehenden Gebäuden passt. Im Jahr 2009 haben wir dann mehrere Solarzellen installiert, mit denen wir unsere Energieverbrauch decken können.



Wir bieten unseren Gästen unvergessliche Tage inmitten der Natur sowie Köstlichkeiten der sardischen Küche.

Montag, 12. März 2012

SATRIANO, AGRITURISMO



Auf der sanften Hügeln von Montefalco wartet auf Ihnen der antike Landsitz Casale Satriano, um Ihnen einen unvergesslichen Urlaubsaufenthalt inmitten von Natur, Geschichte und Kunst zu bieten. 



Casale Satriano ist Teil des Weingutes Antonelli San Marco. Jedes unserer Appartements ist in sich abgeschlossen und hat einen traumhaften Blick über die Monti Martani.




In dem weitläufigen Garten steht Ihnen ein gepflegter Schwimmbad, ein traditioneller Holzofen und Grill mit überdachtem Essplatz, diverse Sitz- und Liegemöglichkeiten sowie ein Kinderspielplatz zur Verfügung. 



Die Grösse der Appartments variiert von vier- bis zu sieben Betten. Jedes verfügt über offenen Kamin, Wohnküche, Zentralheizung, Sat-TV und eine gemütliche, typisch ländlich-umbrische Einrichtung. Bettwäsche und Handtücher werden gestellt. 



Von dem gesamt 170ha Grundbesitz sind über 40ha wunderschöne, Jahrhunderte alte Eichenwälder, die unsere Gäste auf ihren Wegen zum Erholen und Entdecken einladen. Selbstverständlich können Sie auch die neugestaltete Kellerei besichtigen und den berühmten Sagrantino sowie den Montefalco Rosso, den Grechetto und unser Hervorragendes Olivenöl verkosten.